5 Smart Home Beispiele Für Absolute Einsteiger

Nicht jede technische Revolution geht über Nacht … auch wenn täglich neue Geräte und Anbieter an den Start gehen, so sind die meisten von uns doch am Smart Home erst am Anfang. Ich möchte hier dir einige sofort einsetzbar Smart Home Beispiel (e) vorstellen, die du wahrscheinlich noch nicht kanntest – auch wenn sie total logisch klingen. Wer verwendet denn schon:

  • eine vom Raspberry gesteuerte Sicherheitskamera?
  • Einen Garagenöffner den man nicht drücken (und suchen) muss?
  • Lässt Temperatur und Luftfeuchte von Amazon Echo auslesen?
  • Installiert am Kühlschrank einen smarten Alarm?
  • Macht den Brandender intelligent?

Im folgenden beschreibe ich diese 5 Smart Home Beispiel Projekte, die auch du einfach zuhause einsetzen kannst!

Smart Home Beispiele

Eine vom Raspberry PI gesteuerte Sicherheitskamera

Der Raspberry PI ist ja ein Allzweckrechner für zuhause. Du kannst Dir hier meinen Artikel als Einführung den Raspberry PI durchlesen. Wenn du also diesen kleinen, preisgünstigen Rechner verfügst, kannst du damit eine Menge schlauer Geräte damit betreiben, und eins davon ist eine Sicherheitskamera die deine Erfordernisse erfüllt. Damit kannst du dein Haus überwachen, auch wenn’s dunkel ist (!).

Zum Einsteigen brauchst du einen Raspberry PI (wer hätte es gedacht.) und die offizielle PI Kameraausstattung (70€ der Rechner, 30€ die Kamera). Hier ist ein Einführungsvideo:

Um damit anzufangen empfehle ich die kostenlose MotionPie Software, mit der du jedes neue Gerät über den Internetbrowser ansteuern kannst. Zusätzlich bietet es Bewegungserkennung, Fotos hochladen (bspw bei Bewegung) und eine FTP Unterstützung (um die Fotos irgendwo zu speichern).

Ein Garagentoröffner für unter 30 €

Ich selber habe keine Garage, aber ein Kumpel hat dieses System bei sich installiert und es wirklich einfach, weswegen ich es hier als Smart Home Beispiel aufführe. Die Steuerung erfolgt über ein Smartphone, es ist aber eine nicht mehr ganz so einfache Lösung (also nicht stecken und los gehts). Trotzdem gut.Du kannst dir auch alternativ für 500€ eine schöne Lösung bauen lassen, oder eben das Ganze selbst machen. Mein Kumpel hat folgendes eingesetzt:

Das Ganze baust du dann entsprechend der hackster Anleitung zusammen. Klingt erstmal schwierig, ist es aber nicht und hat bei meinem Kumpel 2 Stunden mit viel rumtrödeln gebraucht. Die Anleitung ist Schritt für Schritt und du kannst am Ende das Tor mit einer Sprachsteuerung aufmachen. Außerdem kannst du dokumentieren wann es geöffnet wurde. Für 30-50 € ein billiges Teil. Ein Foto der Installation reiche ich mal noch nach.

Temperatur und Luftfeuchtigkeit vom Amazon Echo lesen lassen

Der Amazon Echo – was ist das? Was kann es? Meine Einführung zum Amazon Echo kannst du hier lesen. Der Echo (Kurzfassung) kann tatsächlich einiges und ist ein praktisches Gerät um Sprachbefehle zu Hause einzusetzen. Auf Hackster gibt es dazu wieder ein Eigenbauanleitung um den Echo als Barometer und Thermometer einzusetzen.  Im Prinzip programmierst du den Echo um auf Daten zuzugreifen, die du mit dem bereits genannten Partikel Photon gesammelt hast. Den Photon musst du mit einem Temperatursensor ausrüsten und und den Echo damit verbinden. Zeitaufwand: eine Stunde. Der Echo schickt dir das auch an eine Internetadresse!

Ein smarter Alarm am Kühlschrank

Ein ständiges Smart Home Beispiel ist ja der Kühlschrank. Wer träumt nicht davon, dass der Kühlschrank sich selbst, idealerweise mit Bier, auffüllt? Hier geht’s aber noch um etwas einfacheres. So bin ich vor ein paar Monaten auf das Smart Home Startup LittleBits aufmerksam geworden . Dieses verkauft ein ganzes Arsenal an Kontrollgeräten, Platinen und Schalter fürs smarte Haus. Das Smart Home Kit ist dabei das Einsteigerpaket und es bietet schon eine Menge guter Dinge.

Eins davon ist eben der Smarte Kühlschrank. Das ist im Grunde eine total einfache Erweiterung eines Sensormoduls, welches dir eine SMS schickt wenn es im Kühlschrank zu warm ist (weil du, bspw. wie ich öfters, die Tür offen gelassen hast). So kannst du eine Menge Strom und den Ärger sparen, und alles für 20€.

Ein smarter Rauchmelder

Das letzte Smart Home Beispiel ist der Rauchmelder. Wer kennt es nicht, dass das Ding beim Kochen losgeht? Schlimmer noch wenn er los geht und du bist nicht zuhause. Gibt’s da nicht nicht ne App dafür? Die gibt es.Ein weiteres Start Up, die Firma Roost, bietet eine Batterie für die meisten Rauchmelder an, welche WLAN Verbindungen anbietet. Diese 9V Batterie installierst in einer Minute und sie hält über 5 Jahre (laut dem Anbieter). Und was bringt das?

So kannst du auf deinen Rauchmelder zugreifen mit einer App und Alarme jederzeit mitbekommen, und auch falsche Alarme ausschalten. Außerdem kannst du deinen Nachbarn Zugriff geben und verschiedene Räume einrichten. Willst du dass der Feueralarm bei dir die Ganze Zeit läuft, weil dein Nachbar grillt, und du gerade nicht da bist?

Das waren mal meine Einsteigerprojekte ins Smart home. In den nächsten Wochen werde ich meine eigenen Projekte vorstellen und etwas konkreter werden.

 

Was für Erfahrungen hast Du gemacht? Schreib doch einen Kommentar!

 

 

 

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