Smart Home Überblick: Sensordaten Im Smart Home

Sensordaten für mehr Sicherheit und Verlässlichkeit? Wenn der Wetterbericht mal Mist erzählt hat, liegt das daran, dass sich die Meteolologen in den meisten Fällen noch immer auf traditionelle Messstationen verlassen. Was aber wäre, wenn Millionen von Sensoren als Datenlieferanten herangezogen würden? Was wäre, wenn Autos Gefahrenstellen automatisch an nachfolgende Fahrzeuge weiterleiten würden?

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Die Möglichkeiten, moderne Technik für mehr Sicherheit und Verlässlichkeit im Alltag einzusetzen, sind praktisch endlos. Das “Internet der Dinge” macht es möglich: Mit jedem Sensor, mit jedem Gerät, das mit anderen Geräten interagieren und kommunizieren kann, erhöht sich die Chance, nützliche Informationen zu erlangen und zu verarbeiten.

Sensordaten ermöglichen nützliche Hilfen im Alltag

In einer Artikelserie untersucht PSFK Labs, welche Möglichkeiten sich dadurch für die Zukunft bieten könnten. Die These: “If knowledge is power, then each sensor that comes online offers an increase in human potential and enhanced decision making.” Durchaus: Mit der wachsenden Vernetzung werden sich spannende Synergien ergeben. Aber auch die Forschung an kontextbezogener und künstlicher Intelligenz wird uns auf diesem Weg begleiten.

Die Vernetzung der Sensoren wird all die Informationen liefern, die große Einrichtungen brauchen, um Dinge möglichst genau vorhersagen, besser einordnen oder analysieren zu können. Kontextbezogene Algorithmen und Technologien werden anschließend möglicherweise dafür sorgen, dass diese Datenmassen auch für den Endverbraucher zu einer nützlichen Hilfe im Alltag werden.

Volvo übernimmt Vorreiterrolle

Dafür braucht es aber vor allem eins: festgelegte Standards. Solange die fehlen, produziert jeder Anbieter von Sensoren oder vernetzten Gerätschaften für sich alleine – und ein umfangreiches Bild aus all den Daten wird dann kaum gewonnen werden können. Gut wäre das allenfalls für alle Freunde von Datenschutz und Privatsphäre, schlecht hingegen für die These von PSFK Labs.

Auch Volvo denkt seit Jahren in Richtung Vernetzung und macht hin und wieder mit interessanten Ergebnissen von sich reden. Zusammen mit der schwedischen und norwegischen Regierung hat der Autokonzern bereits Testautos losgeschickt, die etwa auf verschmutzte und rutschige Fahrbahnen hinweisen können. Wie lange es dauern wird, bis eine derartige Vernetzung der Welt realistisch wird? Fraglich. Aber bei der rasanten Entwicklung des “Internet der Dinge” wird es womöglich schon bald Neues von diesen Plänen zu hören geben.

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