Telekom Will Qivicon für Entwickler Interessant Machen

Mit Qivicon hat die Deutsche Telekom mit einer Reihe von Partnern eine Smart-Home-Plattform geschaffen, die einiges an Potenzial haben könnte, möglicherweise auch auf dem internationalen Markt.

Nun hat man bekanntgegeben, dass Qivicon der internationalen OpenSource-Gemeinschaft Eclipse Foundation als sogenannter Solution Member beigetreten sei. Die herstellerübergreifende Plattform öffnet sich also für Entwickler und Programmierer und möchte auf diese Weise weiter wachsen.

Die Eclipse Foundation ist eine der größten unabhängigen Entwickler-Communities und bietet damit vielen Unternehmen und Programmierern die Möglichkeit, die Zukunft des Smart Home mitzugestalten.

OpenSource-Technologie als “Kernbaustein”

In der Pressemitteilung von Qivicon heißt es, die Telekom unterstütze das Eclipse-Projekt “SmartHome” durch eigene Beiträge und werde die entstehende OpenSource-Technologie “als einen Kernbaustein ihrer Smart Home-Plattform Qivicon verwenden”.

Um Entwicklern das Erstellen eigener Anwendungen und die Steuerung von Geräten im Smart Home zu ermöglichen, werde Qivicon seine Programmierschnittstellen zukünftig schrittweise öffnen. Ziel sei es, eine offene herstellerübergreifende Lösung als Schnittstelle zu anderen Smart Home-Protokollen und Anwendungen zu entwickeln.

„Der Smart Home-Markt leidet nach wie vor darunter, dass viele Lösungen nicht kompatibel zueinander sind“, sagt Holger Knöpke, Leiter Connected Home bei der Telekom. Mit über 30 Partnern sei die herstellerübergreifende Plattform Qivicon weltweit die Lösung mit den meisten Partnerangeboten und entwickele sich immer mehr zum Smart Home-Standard.

Um diesen Standardisierungsprozess zu beschleunigen, lege man nun die Schnittstellen offen.

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