Hauseinrichtung: Wohnen wie in Japan

Wem bei der Inneneinrichtung weniger ist mehr gefällt und dazu noch natürliche Mineralien gefallen, der beim japanischen Einrichtungsstil genau richtig. Es liegt auch voll im Trend neben Sushi, Karaoke usw., hat auch der japanische Wohnstil bei uns in Europa Einfluss genommen. Nicht umsonst gehört der japanische Wohnstil mittlerweile zu den zehn beliebtesten Einrichtungsstilen in Deutschland.

Fragt man nach dem warum, werden häufig die naturnahe Bauweise, beeindruckende Garten- und Landschaftsarchitekturen sowie ein sehr reduzierter Einrichtungsstil oft als die Hauptgründe genannt. Wie man zum Beispiel sein Schlafzimmer im Wohnstil Japans einrichtet, finden Sie hier bei japanzimmer.de

Was zeichnet japanisches Wohnen aus?

Die Hauptmerkmale:

  • sehr leichte (erdbebensichere) Bauweise
  • Verwendung natürlicher Materialen: Holz, Bambus, Papier, Stroh
  • flexible Raumkonzepte durch verschiebbare Wände
  • multifunktionale Räume
  • Holzveranden mit Zugang zum Zen Garten
  • häufig keine großräumige Architektur
  • Zen-Gartenlandschaften

Wofür steht der japanische Einrichtungsstil?

Für die europäische Wahrnehmung japanischen Wohnens sind traditionelle Bauweise und Inneneinrichtung bestimmend, die in Japan eigentlich einer Lebenshaltung entsprechen. Sowohl die Nutzung natürlicher Materialien – bevorzugt pflanzlichen Ursprungs – als auch schlichte Flächen und bewegliche Reispapierwände (Shōji) ermöglichen die unmittelbare Nähe zur Natur. Diese besondere Beziehung zur Umgebung sowie religiös-kultische Aspekte bedingen die Architektur. Zimmer im europäischen Sinne gibt es in den klassischen Häusern kaum. Der Wohnraum wird vielmehr durch Shōji unterteilt, die geöffnet oder auch ganz entfernt werden können. Je nach Bedarf ist es also möglich, gesellig beieinander zu sein oder sich zurückzuziehen. Ein Wohnzimmer nach japanischem Einrichtungsstil einzurichten ist auch nicht schwer, moderne Schlafsofas in großer Auswahl für Japanfans kann man sich hier anschauen.

Häufig anzutreffende Merkmale der Inneneinrichtung

  • Fenster, Trennwände und Lampions aus Shōji-Papier
  • mattes weiches Licht
  • sehr reduzierte Möblierung
  • bodennahe Beistelltische (Saizu)
  • Futons, die tagsüber aufgerollt und weggeräumt werden
  • Truhen und Tee-Kommoden (so genannte Cha-Tansu)
  • Treppen-Tansu (flexible Treppenkommode mit Stauraum)
  • Möbel auf Rollen (Kuruma dansu)
  • Möbel aus Keyaki (teuerstes Holz, Ulmenart)
  • Matten aus Bambus oder Reisstroh (Tatami)
  • Verzierungen mit japanischen Schriftzeichen
  • Paravents (Mischung aus Möbel und Bild)
  • japanische Fächer an den Wänden (Uchiwa und Ōgi)
  • japanische Blumengestecke (Ikebana)
  • Dekoration mit Lotus-, Orchidee- und Kirschblüten
  • Masken asiatischer Symbolfiguren
  • Lackarbeiten und Raku-Keramik
  • Bonsai, Gong und Buddha-Statuen

Roman Alexander

Hi, ich bin Roman und blogge bei Smart-Home-System.org über meine Smart Home Projekte... außerdem bin ich Autor zweier Bücher über den Amazon Echo und Google Home, die du bei Amazon finden kannst: https://www.amazon.de/Roman-Alexander/e/B074Z27692/

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