Amazon Alexa oder Google Home? Ein Vergleich

Ein großes Thema beim Smart Home ist ja immer der Vergleich zweiter Plattformen, in diesem Fall die Frage: Amazon Alexa oder Google Home? Beide smarten Sprecher werden in diesem Artikel verglichen. Vorhang auf für den Amazon Alexa vs. Google Home! Dieser Artikel ist etwas länger, ich empfehle daher ein paar Minuten Zeit mitzubringen.

Jetzt werden die beiden Sprecher in verschiedenen Kriterien verglichen:

Vergleich Google Home und Alexa – Einleitung

Ich habe ja beide Sprecher bei mir in der Wohnung: Google Home und Amazon Alexa. Das ist eine besondere Situation, die meisten werden das nicht tun und sich für einen Sprecher entscheiden. Das spart nicht nur Geld, sondern auch Aufwand, schließlich muss man nicht für jeden die komplette Einrichtung machen. An für sich hat Amazon Echo ja einen kleinen Vorteil, da Echo schon früher an den Markt ging und wahrscheinlich mehr Nutzer hat. Google Home hingegen ist erst seit August 2017 in Deutschland verfügbar.

Jedenfalls habe ich beide Geräte nun seit knapp einem Jahr im Einsatz und denke, darüber einen kleinen Vergleich schreiben zu können. Egal ob es jetzt Musik war, dumme Fragen stellen oder das Licht – ich habe beide im Einsatz. Beide können ja relativ ähnliche Dinge bereits heute, und das ist schon einiges.

 

Amazon alexa oder google home

Braucht man überhaupt einen smarten Sprecher?

Diese Frage sollte man sich vor einem Kauf natürlich überlegen. Die smarten Sprecher sind jedenfalls heutzutage weit mehr als einfache Lautsprecher, denn sie erfüllen ihre Eigenwerbung als „digitaler Assistent“, aber auch als Gerätefernsteuerung und als praktische Hilfe im Alltag. Wer regelmäßig verschiedene Musik abspielt und nicht jedes Mal vom Smartphone aus steuern will, der sollte sich einen solchen Sprecher überlegen. Auch die Möglichkeit, das Fernsehprogram zu steuern, wird in Zukunft kommen, und dies ist ebenfalls ein gutes Argument. Für alle anderen ist der digitale Assistent auf jeden Fall praktisch: Rezepte vorlesen beim Kochen, die heutige Agenda vorgelesen bekommen oder eine schnelle Sprachsuche (wieviel cm sind ein Yard, wieviel Euro sind ein Dollar) sind nur einige der Anwendungsfälle. Man muss sich sicher daran gewöhnen, aber die Bequemlichkeit der Sprachsuche ist einfach verblüffend und faszinierend.

 

Worin liegen die Stärken der beiden Geräte?

Stärken des Amazon Echo

Wer sein Smart Home Steuern will oder Amazon Prime regelmäßig nutzt, kann sich Amazon Alexa überlegen. Amazon Alexa bietet im März 2018 mehr Fähigkeiten (bei Amazon als Skills bezeichnet), während Google hier gerade erst aufholt. Der Smart Home Support ist ebenfalls stark. In der englischen Version sind rund 15.000 Skills verfügbar, auf Deutsch rund 1.000. Rezepte vorlesen, Pizza bestellen oder ein Uber Taxi bestellen, das geht mit Alexa. Im März 2018 hat Alexa hier noch einen starken Vorteil. Auch die Smart Home Unterstützung ist gut mit IFTTT und mit dem im Echo Plus eingebauten Zigbee Smart Home hub (Zigbee ist ein Smart-Home Standard).

Stärken des Google Home

Google Home hingegen ist ebenfalls für Smart Home und für Musiksynchronisierung geeignet. Die Integration zur Google Suche ist ein ganz starkes Plus – die Suchergebnisse sind sehr gut und die Verbindung zu den Google-Produkten, beispielsweise des Kalenders ist sehr praktisch. Auch die Anmeldung mehrerer Nutzer, beispielsweise des Partners, macht Sinn und da Google Home Stimmen unterscheiden kann, funktioniert das ohne Problem. In den Basisfunktionen kann Google Home außerdem das Gleiche wie Amazon Echo: Kalender, Erinnerungen, Listen, Wecker und so weiter funktionieren. Leider ist das Hinzufügen aber noch teilweise umständlich, wie beispielsweise bei Kalendereinträgen.

Der Markt der Actions ist Anfang 2018 noch deutlich geringer als bei Amazon. Andererseits kann Google Home beispielsweise zwei Befehle gleichzeitig verarbeiten, was im Alltag sehr praktisch ist. Ein unverzichtbarer Vorteil bei Google Home ist die Möglichkeit, Chromecast so per Sprache zu fernsteuern. Somit kann man mit Sprachbefehlen die Musik fernsteuern. Auch wenn Alexa ähnliche Fähigkeiten nachgezogen hat, ist Chromecast sehr verbreitet.

 

Sprecher allgemein – Amazon Alexa oder Google Home?

Zunächst werden die meisten ihren smarten Sprecher vor allem für Musik einsetzen. Basismäßige Funktionen – Listen, Kalender, Wecker, Suchanfragen, Vorlesefunktion sollten ebenfalls enthalten sein. Smart Home Unterstützung ist bei den meisten Sprechern üblich, also sollte man eine einfache Anbindung hier erwarten können. Bei einem smarten Sprecher kauft man sich aber immer in die jeweilige Sprachplattform ein, die natürlich ganz unterschiedlich sein kann.

Idealerweise könnte ein smarter Sprecher eine Google Suche genauso ausführen wie eine Amazon Bestellung, oder in Chromecast etwas spielen und noch die Smart Home Geräte steuern. Leider ist das aber nicht der Fall.

Musik abspielen:

Amazon Alexa oder Google Home? – Bei Musik ist es wichtig zu wissen, ob der Sprecher mit bereits vorhandenen Streaminggeräten funktioniert. Sowohl Echo also auch Home funktionieren mit Spotify, TuneIn und Pandora. Für Google Play oder Youtube Red Nutzer ist Google Home allerdings die richtig Wahl, wer Amazon Prime Music oder Audible nimmt, der sollte sich den Echo genauer ansehen. Wer noch gar keinen Streamingdienst hat, kann sich frei entscheiden.

Wer aktuell Dienste wie Apple Music verwendet, der kann den Sprecher über Bluetooth anbinden. Keiner der beiden Sprecher unterstützt dies nativ und wird es wahrscheinlich auch nie tun. Es widerspricht aber dem Sinn einer Sprachsteuerung, dann doch wieder zum Smartphone greifen zu müssen. Reine Bluetooth-Sprecher gibt es für weniger Geld.

Im März 2018 ist die Kompatibilität der Dienste wie folgt:

 

Streaming-Dienst Verfügbar auf Amazon Echo Verfügbar auf Google Home
Spotify Premium Ja Ja
Spotify Basis Nein Ja
TuneIn Ja Ja
Pandora Ja Ja
iHeartRadio Ja Ja
YouTube Red Nein Ja
Google Play Nein Ja
Amazon Music Ja Nein
Amazon Prime Unlimited Ja Nein
Audible Ja Ja
Apple Music Nein Ja
Soundcloud Nein Ja

Ein weiteres Thema beim Abspielen von Musik ist natürlich die Soundqualität. Ein interessantes Detail ist sowohl bei Home als auch bei Echo, dass man sie mit einem Home-Soundsystem verbinden kann. Das lohnt sich vor allem beim Echo Dot und bei Google Home Mini, die aufgrund ihrer Kompaktheit gar nicht laut werden können. Für mich selber waren beide Geräte beim Vergleich ähnlich – während der Echo allerdings hörbare Schwächen beim Bass hat, ist es die Höhe, die Google Home nicht so gut kann.

Andere Unterschiede sind, dass Google Home rund 5 Dezibel leiser ist (was in verschiedenen Tests gemessen wurde). In sehr großen Räumen könnte das eventuell ein Nachteil sein. Die unterschiedliche Bauweise ist außerdem relevant: Echo hat 7 Sprecher in alle Richtungen, während Home einen zentralen Sprecher mit passiven Strahlern auf der Seite zur Verstärkung des Basses hat. Infolgedessen erzielt Amazon eine bessere Leistung zur Seite hin als Home.

Schließlich stellt sich die Frage nach der Unterstützung mehrerer Räume (Multi-Room). Hier hat Google Home leichte Vorteile, da man verschiedene Home-Geräte verwenden kann um Musik an einem oder an mehreren Orten zu spielen. Durch die Einrichtung mehrerer Räume braucht man nicht einmal mehrere Google Home um bereits eine Multiroom-Einrichtung zu haben.

Auch Chromecast Audio kann als Gerät in einer Multiroom-Einrichtung verwendet werden. Wenn beispielsweise ein Home in der Küche steht und Chromecast-Audio im Heimkino verbunden ist, kann man Google Home sagen in welchem Raum etwas gespielt werden soll. Chromecast-fähige Sprecher und Fernseher können dasselbe tun. Ebenso kann man dies auch von der Home-App aus steuern.

Bei den Sprachkommandos muss man außerdem darauf achten, den richtigen Musikanbieter zu erwähnen und das Lied präzise genug auszusprechen, da sonst die Geräte den Befehl nicht verarbeiten können.

Amazon Alexa unterstützt mehrere Räume seit August 2017. In der App werden dazu Gruppen an Sprechern erstellt, denen man Namen geben kann. Ein Gerät kann nur in einer Gruppe sein. Mehrere Räume funktionieren bei Alexa auch mit den Diensten von Amazon Music, TuneIn, iHeartRadio, Pandora, und Spotify.

Amazon Alexa oder Google Home?: Hier ist Google Home latent im Vorteil.

Digitale Assistenz:

Sowohl Amazon Echo als auch Google Home haben bereits schon alle grundlegenden Funktionen für die digitale Assistenz, die man im Alltag brauchen kann. Sie antworten auf einfache Fragen, können beispielsweise die Wettervorhersage erläutern und heutige Ereignisse nennen. Der Nachrichtenüberblick ist gerade morgens sehr praktisch. Einkaufslisten, Kalender, und Termine kann man meistens gut verwalten. In beiden Geräten kann man auch die Nachrichten sich selber zusammenstellen – wer beispielsweise nur Sport hören will, kann das tun.

Die Witzefunktion ist ebenfalls in beiden Sprechern eingebaut, sowie Rechenfunktionen. Gerade diese funktionieren ausgezeichnet. Auch das Vorlesen der täglichen Agenda ist eine praktische Funktion. Amazon Alexa kann außerdem direkt auf Amazon bestellen, was bei regelmäß auch gut fukntioniert. zeichnett auf Amazonine praktische Funktion. Rechenfunktionen (gerade diese funktionnieren ausgezeichnetigen Bestellungen auch gut funktioniert.

Ein ganz wesentlicher Punkt für die Assistenz sind ja die Zusatzfähigkeiten, die bei Amazon Skills und bei Google Actions heißen. Amazon hat hier mit 15.000 bereits verfügbaren Erweiterungen die Nase vorn, aber Google holt auf. Die Integration eines IFTTT Applets ist in beiden Fällen möglich. Die Auslöseworte sollte man allerdings so wählen, dass man sie nicht vergisst.

 

Ein Verkettung von Befehlen ist bei Google möglich, indem man zwei Dinge in einem Befehl unterbringt. Amazon hingegen hat im November 2017 die sogenannten Routinen ausgerollt, die für Wetter, Verkehr, Nachrichten und Smart Home Geräte eine Abfolge von Befehlen ermöglicht. Übersetzungen funktionieren bei Google Home aufgrund der Integration von Google Translate ebenfalls sehr gut.

Mehrere Nutzerkonten zu verwalten funktioniert ebenfalls unter Google Home sehr gut, da Home seit Ende 2017 eine Funktion hat, um mehrere Stimmen zu erkennen. Sobald man ein zweites Konto dem Home hinzugefügt hat und das Stimmtraining abgeschlossen hat, kann Google die Stimmen präzise auseinanderhalten.

Anrufe können ebenfalls über digitale Assistenten ausgeführt. Aktuell ist die Telefonfunktion nur bei Alexa in den USA freigeschaltet, sodass Menschen in den USA, Kanada und Mexiko miteinander über Alexa telefonieren können. Das Merkmal muss bei beiden Gesprächspartnern gesondert aktiviert werden. Ebenso können auch Nachrichten an Telefonnummern versandt werden. Mit verschiedenen Echo-Geräten könnte man auch alternativ in einem (großen) Haus untereinander sprechen, wenn die Geräte jeweils verschiedene Namen haben. Beim Echo Show, Look und Spot könnte man sogar Videoanrufe ausführen.

Google hat bei der letzten I/O Konferenz in San Francisco angekündigt, dieses Merkmal in Home über Google Voice nachzubauen.

Amazon Alexa oder Google Home?: Hier ist für mich als Endanwender Alexa leicht im Vorteil. Die Vielzahl an Skills ist beeindruckend!

Internetsuche

Der Hauptvorteil von Google Home ist die Internetsuche, die mit Google integriert ist. Home antwortet besser und ausführlicher, bietet mehr Zusatzinformation und bereitet die Antworten besser auf. Eine Studie der Firma Stonetemple  hat dies mit 5.000 Fragen an die beiden Geräte geprüft und bestätigt, dass Google Home in mehr als 60% der Fälle eine Antwort fand, während Echo dies nur in 20% der Fälle schaffte. Die Fragen beantworteten beide zu rund 80% richtig.

Google Home kann auch kontextuelle Fragen, wie beispielsweise „Wie brät man ein Hähnchen“ oder welchen Wein man zu Käse trinken kann, besser beantworten. Alexa kann dies allerdings mit Skills wieder ausgleichen. Auch ist ein Dialog etwas einfacher bei Google Home, Beispiel: „Wann hat AC / DC sich gegründet?“ im Anschluss kann man mit „Wer ist der Schlagzeuger“ weitere Fragen dazu stellen, ohne gleich AC/DC zu wiederholen. Nur das Aktivierungswort „Hey Google“ ist jedes Mal Pflicht.

Amazon Alexa oder Google Home?: Hier ist Google klar im Vorteil, das muss man sagen.

 

Smart Home Funktionen:

Die Smart Home Steuerung ist ein wesentlicher Punkt für die smarten Sprecher. Amazon Echo Dot und Google Home Mini sind für all diejenigen eine gute Idee, die nur ihr Smart Home steuern wollen und Musik auf dem externen Soundsystem wiedergeben wollen. Weder Google Home noch Amazon Echo sind vollkommene Smart Home Systeme, aber können nach Einrichtung bereits viele Dinge steuern. Auch wenn sie keine Schaltzentralen sind wie beispielsweise SmartThings sind sie doch als sprachgesteuerte Fernsteuerung im Alltag gut genug.

Hier entscheidet daher, welches Gerät mehr Smart Home Systeme unterstützt, und das ist Amazon Echo. Alexa unterstützt unter anderem Nest, Philips Hue, Samsung SmartThings, LIFX, Lutron Caseta, Belkin Wemo, und weitere. Der neue Amazon Echo Plus kommt auch mit einer Zigbee Schnittstelle. Im Folgenden kommt ein kleiner Vergleich möglicher Konstellationen.

 

Lampen und Weichen: Amazon Echo Google Home
Philips Hue Ja Ja
LIFX Ja Ja
Belkin Wemo Ja Ja
D-Link smart plug Ja Nein
Leviton switches Ja Nein

Smart Hubs sind Geräte von Herstellern zur Integration vieler Smart Home Geräte:

Smart Hubs: Amazon Echo Google Home
SmartThings Ja Ja
Wink Ja Ja
Logitech Harmony Ja Ja
Insteon Ja Nein
Scout Ja Nein

 

Thermostate: Amazon Echo Google Home
Nest Ja Ja
Ecobee4 Ja Ja
Honeywell Lyric Ja Nein
Sensi Ja Nein
Netatmo Ja Nein

Amazon Alexa unterstützt manche Smart Home Geräte ab Werk aus, für andere Geräte müssen weitere Skills aktiviert werden. Ab Werk unterstützte Geräte findet man im Reiter Smart Home in der Alexa App, oder unter diesem Link: https://www.amazon.com/smart-home/b?ie=UTF8&node=6563140011 . In jedem Fall ist es wichtig, dem Gerät einen Namen und den richtigen Raum zuzuordnen. Es kann auch in einer Gruppe zugeordnet werden, die dann gemeinsam eingeschaltet werden kann.

Hier ist meine Liste an Geräten, die Amazon Alexa unterstützt.

Google Home unterstützt ebenfalls manche Smart Home Geräte ab Werk, und man muss bei diesen Integrationen nicht den Herstellernamen verwenden. So reicht zum Beispiel ein „Hey Google, mach es wärmer“ aus um den Nest-Thermostat auf eine höhere Temperatur zu setzen. Ebenfalls können bei beiden Geräten IFTTT Applets verwendet werden.

 

Datenschutz:

Gerade für uns in Europa ist der Datenschutz sehr wichtig. Die Vision, ständig abgehört zu werden, ist der Alptraum. Zunächst ist es natürlich so, dass sowohl Echo als auch Google Home ihre Mikrofone immer an haben. In beiden Fällen kann man sie aber mit einem Fingertipp auf „Nicht zuhören“ schalten, allerdings ist dann bei Amazon Echo eine helle Signalfarbe zu erkennen. Die Reichweite, bis zu der die Geräte zuhören können, kann man grob zwischen 30-50 Metern sehen. Beide Geräte verarbeiten die erkannten Gespräche zunächst lokal und filtern auf das Aktivierungswort (Amazon: „Alexa“, „Echo“ oder „Computer“, Google: Hey Google). Dann werden folgenden Aufzeichnungen an die jeweiligen Server gesandt.

Am Ende ist entscheidend, welches Level an Vertrauen man zu Geräten im Internet der Dinge hat. Auch Fernseher sind heutzutage „always online“, von Mobiltelefonen bis hin zu Autos ist dies mittlerweile die Norm. Die Daten abzufangen ist schwierig, da sie verschlüsselt gesandt werden. Auch ist davon auszugehen, dass die Daten für Werbezwecke verwendet werden. Die Aufzeichnungen kann man bei beiden Sprechern auch wieder von den Servern löschen.

 

Zukunft:

Smarte Sprecher sind eine sehr neue Erscheinung. Wie werden sie sich in Zukunft weiterentwickeln?

Ein Thema ist sicherlich die Integration von Video. Amazon hat bereits den Echo Show im Angebot, der eine Videofunktion aufweist. In Zukunft werden die Möglichkeiten, beispielsweise smarte Kameras anzuzeigen ausgebaut werden. Google Chromecast ist hier von Vorteil, da es erlaubt, Videos auf jedem Chromecast-fähigen Gerät anzuzeigen. Home kann dann als Schaltzentrale eingesetzt werden.

Dazu kommen natürlich „normale“ Weiterentwicklungen, vor allem die Integration neuer Smart Home Geräte sowie neue Fähigkeiten. Die Verkettung von Befehlen in Routinen wird noch ausgebaut werden, außerdem werden mehr Hersteller Produkte für die Sprecher selber auf den Markt bringen. Darunter sind beispielsweise die Firmen Sonos und Harman. Alexa bietet bereits heute eine Integrationsfähigkeit an, sodass diese Sprecher ebenfalls mit Alexa betrieben werden, ohne ein Amazon Echo zu sein.

Auch Microsoft hat seine Sprachassistentin Cortana geöffnet, sodass Alexa-Nutzer auf deren Fähigkeiten zugreifen können.

Mit der zukünftigen Integration wird es möglich sein, dass eine Waschmaschine meldet, wenn sie fertig ist, oder der Staubsauger-Roboter vom Smartphone aus gesteuert werden kann.

Amazon Alexa oder Google Home? Hier würde ich diese Frage noch offen lassen und mich in 2018 überraschen lassen, was noch alles passiert.

Der Preis:

Es gibt mittlerweile für beide Sprecher mehrere Geräte. Der klassische Google Home ist aktuell bei Internet-Händlern ab 120 € zu haben. Idealo.de zeigt im Preisverlauf, dass der Preis bis November 2017 auf 85€ gesunken war, seitdem aber wieder steigt. Google Home Mini, der von Google für 59€ empfohlen wird, war in der Weihnachtszeit für rund 30€ zu haben, liegt aber aktuell bei ca. 50€. Die beiden anderen Farbvarianten, Kreide und Mini, liegen auf ähnlichem Niveau.

Preisverlauf Google Home - Quelle: Idealo.de
Preisverlauf Google Home – Quelle: Idealo.de

Bei Amazon Echo ist zu beachten, dass ab Oktober 2017 eine neue zweite Generation erhältlich ist. Die zweite Generation ist etwas kleiner. Der Echo aus erster Generation hat kontinuierlich im Preis nachgegeben und liegt im März 2018 bei rund 110 €, der Echo zweiter Generation liegt bei 99€. Der Amazon Echo Dot lag 2017 bis März 2018 stabil bei 55€.

Preisverlauf Amazon Echo erste Generation - Quelle: Idealo.de
Preisverlauf Amazon Echo erste Generation – Quelle: Idealo.de

Der Preisvergleich ist daher relativ unentschieden, zumal beide Hersteller auch kurzfristig eine Aktion anbieten können. Die Frage, Amazon Alexa oder Google Home?, kann man daher hier nicht entscheiden.

Andere Alternativen

Microsoft besitzt mit Cortana ebenfalls eine Sprachassistentin, und Apple hat mit HomePod seit März 2018 einen smarten Sprecher im Verkauf. Apple HomePod kann bereits, unter anderem, smarte Geräte von Philips Hue, Lutron Caseta und Ecobee3 steuern. Tatsächlich kann man bereits mit HomePod eine ganze Szene zur Smart-Home Steuerung einrichten. Da Apple Siri bereits seit 2011 anbietet, ist natürlich die Ergebnisqualität gut.

Die Microsoft Sprachassistentin Cortana hingegen ist zwar in Windows-Rechner mittlerweile eingebaut, wird aber auf absehbare Zeit kein Gerät erhalten.

Ein Thema, welches ich hier noch nicht thematisiere, ist die Sicherheit. Wie sicher sind smarte Sprecher, wenn sie mit smart Home Geräte verbunden sind? Das wird sicher noch ein bedeutendes Thema. Nur zwei Informationen hier:

 

Fazit: Amazon Alexa oder Google Home?

Beide Assistenten haben die Nase in bestimmten Dingen vorn. Amazon ist etwas besser für Smart-Home Nutzer, Google Home ist etwas besser für Multimedia-Interessierte, vor allem im Zusammenhang mit Google Chromecast. Ich persönlich bevorzuge Google Home. Wenn du mehr über Amazon Alexa herausfinden willst, sehe dir doch mein Amazon Alexa Handbuch an. Für alle, die mehr über Google Home erfahren wollen, empfehle ich mein Google Home Handbuch. Klicke auf die Bilder, um mehr zu erfahren! Dieser Artikel ist übrigens ein Auszug aus diesen Büchern :-).

 

 

 

 

 

Roman von smart-home-system.org

Hi, ich bin Roman und blogge auf Smart-home-system.org über mein Smart Home!

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